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1. Januar 2000 / PolarNEWS

1. Antarktisexpedition der DDR

Den Antarktisvertrag hat die DDR bereits 1974 unterschrieben, wurde aber erst 1987 Konsultativstaat des Antarktisvertrages. Aus der „DDR-Antarktis-Expeditionsgruppe bei der SAE“ wurde eine  eigenständige „Antarktisexpedition“ mit Neunummerierung – das Postamt Georg Forster wurde eröffnet.

1988 : 1.Antarktisexpedition der DDR 1987-1989 : 
Geologische Forschungsarbeiten während der 1.Antarktisexpedition der DDR als Austauschwissenschaftler an der 33. SAE 1987 – 1988 Während der Sommersaison der 33.SAE nahm Dr.H P vom Zentralinstitut für Physik der Erde (Potsdam) an den geologischen Forschungen in der Sommerbasis Drushnaja-3 und im westlichen Dronning Maud Land teil. Die Abreise erfolgte am 15.11.1987 aus Rostock mit dem FS. „Prof. Subow“. Als Zwischenaufenthalt fand ein Landgang vom 8.-12.12.87 in Montevideo statt. Die sowjetische Antarktisstation Bellingshausen wurde am 19.12.87 besucht. Am 27.12.87 erfolgte der Umstieg auf das D/E. „Vitus Bering“. Der Aufenthalt auf Drushnaja-3 und im westlichen Dronning Maud Land dauerte vom 1.1.88 bis 3.3.88. Die Rückreise begann am 3.März 1988 auf dem FS. „Prof. Wiese“ bis Buenos Aires, dann Flug nach Moskau und weiter nach Berlin-Schönefeld (Ankunft 26.3.1988). Die wissenschaftliche Zielstellung der Expeditionsteilnahme bestand in Teilnahme an den sowjetischen erkundenden Felduntersuchungen im westlichen Dronning Maud Land im Hinblick auf zukünftige sowjetische Forschungsgebiete, – Sammlung von geologischen Beobachtungen und Gesteinsmaterial aus dem Untersuchungsgebiet, das durch archäische bis proterozoische Gesteine ausgezeichnet ist, mit 2800 Mill.Jahren alten Graniten und darüber gelagerten Sedimenten, die 1900 Jahre alt sein könnten. Die Durchführung der Feldarbeiten gestaltete sich während der 33.SAE wegen der ungünstigen Wetterbedingungen sehr problematisch. Es gelang nicht, in dem Arbeitsgebiet, dessen Mittelpunkt etwa 310 km von Drushnaja-3 entfernt war, ein Feldlager aufzubauen. Aus diesem Grund wurden die geologischen Feldarbeiten,von Drushnaja-3 aus mit Hubschrauber MI-8 und auch Flugzeug AN-2 durchgeführt. Der DDR-Teilnehmer hatte Gelegenheit folgende Punkte zwischen 00 und 60 West im Ritscherhochland und angrenzenden Gebieten aufzusuchen : Uven und Urnosa Kirwanveggen, Armälryggen, Halgrenskavet, Bräpiggen, Knallen, Veten, Framryggen, Viddalskollen, Trollkjellpiggen, Juletoppane, Annandagstoppane. Die Vestfjella wurden überflogen.Trotz der ungünstigen Wetterbedingungen konnte das gesteckte Ziel erreicht werden. Am 10.2.1988 besuchte das bundesdeutsche Polarforschungsschiff „Polarstern“ die Station Drushnaja-3

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