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1. Januar 2000 / PolarNEWS

Fischfang

Fischereikontrolle im TAAF Gebiet: 1978 errichtete die TAAF-Verwaltung Schutzzonen ein, um den Fischfang in diesen Gebieten zu kontrollieren – vier Jahre später trat die CCAMLR (Konvention zum Schutz der lebenden Meeresschätze in der Antarktis) in Kraft, welche den Fischfang in der gesamten Antarktis unter Schutz stellt. Zur Überwachung werden besonders die beiden Schiffe Austral und Albatros eingesetzt. 

Bereits 1978 errichtete die TAAF-Verwaltung eine sogenannte „Zone Economique Exclusive (Z.E.E.) des TAAF‘, um den Fischfang in diesem Gebiet zu kontrollieren. Diese Schutzzonen erstrecken sich jeweils im Umkreis der drei Inselgruppen Crozet, Kerguelen und St.Paul-Amsterdam, wo sich ergiebige Fischgründe befinden. 1982 trat die „Konvention zum Schutz der lebenden Meersschätze in der Antarktis“ (CCAMLR) in Kraft, die den Fischfang in der gesamten Antarktis unter besonderen Schutz stellt.
Zur Überwachung sind vor allem die Schiffe „Austral“ und „Albatros“ im Einsatz, aber auch die Forschungsschiffe „Marion Dufresne“ und „La Curieuse“ beteiligen sich gelegentlich. Von Februar bis Mai 1997 waren auch die Fregatten „La Ventose“ und „La Fayette“ , sowie der Schlepper „Centaure“  eingesetzt. Frankreich hat im Indischen Ozean insgesamt 4.100 Marinesoldaten stationiert, die u.a. auch die T AAF-Gebiete „beschützen“, so dass in den kommenden Jahren immer mit Besuchen von Marineeinheiten auf den T AAF-Stationen gerechnet werden kann.
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Im Frühjahr 1997 operierten mehr als zwanzig Fangschiffe aus Drittstaaten in diesen Gebieten. Nachdem die Fanggründe im Südatlantik und im nördlichen Indischen Ozean weitgehend erschöpft sind, werden jetzt die Gewässer um die TAAF-Inseln urnsomehr leergefischt.

Nicht alle tun dies mit einer Genehmigung derTAAF-Verwaltung: im März 1997 wurde die „Belgie “ aus Belize aufgebracht, im April die „Mar Largo“ aus Portugal und im Mai die argentinische „Kinsho Maru“. Einer der Kontrolleure meinte, dass niemals seit den Zeiten der Walfänger so viele Schiffe dort anwesend waren. Und es werden immer mehr. Durch den illegalen Fischfang werden nicht nur die Fischbestände gefährdet, es geht natürlich auch um viel Geld. So kommt einer regelmässigen Überwachung der Fanggründe eine zunehmende Bedeutung zu. Am 1. September 1998 wurden zwei chilenische Fischkutter, die „Ercilla“ und die „Antonio Lorenzo“ beim illegalen Fischfang im Gebiet der Kerguelen ertappt und vom Marineschiff „Albatros“ nach Reunion gebracht, wo sich die Eigner vor Gericht verantworten müssen. Am 16. Oktober brachte die „Floreal“ die unter der Flagge von Belize fahrende „Mar deI Sur II“ und die argentinische „Vieirasa Doce“ auf.


Cachet von einem russischen Fischereischiff. Die Briefe wurden jeweils in Kerguelen aufgegeben.

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