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1. Januar 2000 / PolarNEWS

Gezeiten in der Antarktis

Im Gegensatz zu anderen Meeresgebieten ist der mittlere Gezeitenhub  in der Antarktis gering

Es herrschen durchaus eintägige oder gemischte (überwiegend halbtägige) Perioden vor, während reine halbtägige Gezeiten nur von Inseln bekannt wurden (Kerguelen, Falkland). Interessant ist, dass im Ross-Meer periodische  Schwingungen des Meeresspiegels von wenigen Minuten Dauer beobachtet wurden (Mac Murdo-Sund].

Diese Schwingungen, die bis zu 9,2 cm Höhe erreichen können, werden als Seiches betrachtet. Die Seiches sind periodische Schwingungen, die zuerst an grossen Binnenseen festgestellt wurden, doch auch in tiefen Meer vorkommen. Anscheinend ist der McMurdo-Sund der Erreger, da das Ross-Meer, wie heute bekannt ist, viel zu offen  ist, um als geschlossenen Wasserkörper betrachtet zu werden. Auch Frequenz und Höhe deuten auf einen kleinen  Oszillationsraum. 

 Gezeiten – Springtidenhub in

 Ort   T=tägl.Gezeit
H=halbtägl. Gezeit
M=gemischte Gezeit
in cm
Marguerite Bucht Antarktische Halbinsel M 70
Petermann Insel T 175
Snow Hill Insel M 80
Deception Insel Süd-Shetland M 186
Admiralty Bay M 210
Grytviken Südgeorgien M 69
Laurie Südorkney M 210
Heard Insel M 156
Kaiser Wilhelm Ld M 150
Port Martin Adélieland M 121
Macquarie Insel M 71
Mc Murdo Sund Victorialand T 100


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