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1. Januar 2000 / PolarNEWS

Seymour Island Expedition 1983-84

Second Seymour Island Expedition : Arbeitsgebiet dieser amerikanischen Expedition war die 24 Kilometer lange Seymour-Insel an der Nordostspitze der Antarktischen Halbinsel. Die diesjährige Biologen-Expedition organisierte die  University Indiana. Teilnehmer dieser Expedition fanden Überreste von elf wirbellosen Meerestieren an der Küste der eisfreien, vegetationslosen Felseninsel. Bei einigen Tieren handelt es sich um Neuentdeckungen, von den anderen war bekannt, dass sie in mittleren Breiten existierten. Diese Tiere waren teilweise als Fossilien von südlichen Kontinenten bekannt und galten als schon lange ausgestorben. Zu den unerwarteten Funden zählten Seesterne, Krabben und Seelilien. Die Forscher sehen in den Ergebnissen ihrer Expedition wichtige Anhaltspunkte dafür, dass das Gebiet um die Antarktis als eine Art Rückhaltereservoir für eine Vielzahl tierischer  Organismen anzusehen sei ,die sich über Millionen von Jahren in jenem Raum entwickelten und als die Lebensbedingungen es erlaubten, sich in nördlicher Richtung verbreiteten. Die neuen Fossilienfunde könnten bis zu 40 Millionen Jahre älter sein als ihre Artgenossen, die man aus mittleren und tropischen Breiten schon kennt.

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