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1. Januar 2000 / PolarNEWS

Sowjetischer Walfang

Die Sowjetunion gehört seit rund fünfzig Jahren zu den Walfangnationen: im Jahre 1932 lief die Walfangflottille „Aleut“ zum ersten Male in die arktischen Gewässer aus, und 1946 begab sich eine aus dem Walfangmutterschiff (WVS) „Slava“ (dem von England gekauften ehem.deutschen WMS „Wikinger“ ) und 25 Fangbooten bestehende Flottille ins Südpolarmeer.

Inzwischen hat die Sowjetunion ihren Walfang erheblich reduziert. Sie trägt damit dem Umstand Rechnung, der in den letzten Jahren von Wissenschaftlern und Naturschützern gleichermassen beklagt wird – dem drastischen Rückgang der Walbestände,verursacht durch den hemmungslosen Raubbau im letzten Jahrhundert, aber auch durch die aktuelle „Walwilderei“ südafrikanischer und japanischer Waler, die die von der 1946 gegründeten Internationalen Walfangkommission (IWC) festgelegten Fangquoten ignorieren, droht den grössten Meeressäugern das Aussterben.
1980 hat deshalb die UdSSR ihren industriellen Walfang in der Arktis eingestellt – die von Wladiwostok aus operienden Flottillen „Sovyetskaya Rossiya“, „Vladivostok“ und „Dalnyy Vostok“ wurden zu Fischverarbeitungsschiffen umgerüstet. Lediglich Angehörige einiger im Hohen Norden des Landes lebender Völker dürfen den Wal noch im beschränkten Umfang für den Eigenverbrauch jagen. Der antarktische Walfang wurde eingeschränkt. Nachdem die Antarktische Walfangflottille (AKF) „Slava“ bereits 1960 ihre Fahrten beendet hatte, wurde die vom WMS „Yuri Dolgorukiy“ (dem in Warnemünde umgebauten MS. „Hamburg“) geführte AMF 1979 und die AKF „Sovyetskaya Rossiya“ 1981 ausser Dienst gestellt.
1983 unternimmt noch die AKF „Sovyetskaya Ukraina “ Fangreisen in die antarktischen Gewässer. Im ukrainischen Nikolayev gebaut, unternahm das WMS „Sovyetskaya Ukraina“ 1959/60 von seinem Heimathafen Odessa aus seine erste Fahrt. Das Schiff ist 217 m lang, 28 m breit,15 m hoch, es hat eine Verdrängung von 44000 t, eine Besatzung von 380 Mann und entwickelt eine Geschwindigkeit von 16 kn , In letzter Zeit wird es nur noch von den fünf‘ Fangbooten „Vdumchivyy- 34“, „Vyderzhannyy- 36“, „Gremuchiy-43“, „Dobryy-47“ und „Znatnyy-52“ begleitet.

Nachfolgend einige Briefe von diesen sowjetischen Walfangschiffen

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