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1. Januar 2000 / PolarNEWS

ANTARKTIS XII 1994-95

ANTARKTIS XII  1994-95 : 

  • 1995 :Die biologischen Arbeiten waren darauf ausgerichtet, die Verbreitung verschiedener Tier- und Pflanzenarten und ihre Ökologie zu studieren. Um herauszusfinden, welche Bedeutung das Licht für die Lebensgemeinschaft unter dem Eis hat, untersuchten die Forscher die optischen Eigenschaften des Meereises.Ausserdem wurden die UV-Strahlung und deren Wirkung auf das pflanzliche Plankton gemessen. Wichtiger Bestandteil der „Polarstern“- Expeditionen sind Untersuchungen des antarktischen Meereises vor Ort. Sie dienen u.a. der Kontrolle von Höhen- und Radarbildern des europäischen Forschungssatelliten ERS-1. Diese Daten ergeben zusammen mit Messungen anderer Satelliten und Fernerkundungen ein Bild der Ausbreitung, Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung des Meereises.
    Zwei weitere geowissenschaftliche Fahrtabschnitte dieser „Polarstern -Expedition galten dem atlantischen Sektor des Südpolarmeeres. Das Schiff durchquerte hier das gesamte Stromsystem des Ringozeans um die Antarktis. Die gewonnenen Proben vom Meeresboden sollen Auskunft geben über die Klimaschwankungen der letzten drei Millionen Jahre im Südpolarmeer und Südatlantik. Diese Arbeiten sind Teil des Sonderforschungsbereichs 261 (Der Südatlantik im Spätquartär: Rekonstruktion von Stoffhaushalt), den das AWI gemeinsam mit der Universität Bremen durchführt. Die Untersuchungen auf den regelmässigen Reisen zwischen dem Heimathafen Bremerhaven und der Antarktis durch den Atlantik an Bord von „Polarstern“ sind Teil langfristiger Forschungsprogramme, wie beispielsweise die Messung verschiedener chemischer Spurenstoffe.
    m-de952

     


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