Skip to content
1. Januar 2000 / PolarNEWS

Expeditionen von Belgien

Belgien

  • 1958 : Einrichtung der IGY-Station Roi Baudouin an der Breidvika, Prinzessin-Ragnhild-Küste.
    m-be58 m-be58b
  • 1959 :
    m-be59
  • 1960 :
    m-be60
  • 1961 : Ablösung der Station. Topographische Aufnahme von etwa 8000 qkm in den Sor Rondane.
    m-be61
  • 1964 : In Zusammenarbeit mit den Niederlanden Ausbau einer neuen Station bei Roi Baudouin als IQSY-Station. Drei neue Hütten wurden errichtet.
    m-be64
  • 1965 : Expedition zusammen mit der Niederlande. Routinearbeit auf der Station. Traverse und geologische Arbeiten in den Sor Rondane.
  • 1966 : Forschung zusammen mit den Niederlanden. Zweitkartierung der Küste zwischen 24 und 28°E. Geologische Forschungen in den Sor Rondane und Belgicafjella. Luftelektrische Messungen.

Belgien (als Gastforscher) (durchgehend von 1987 bis heute)

  • 1967 :
    m-be67
  • 1968 : Belgien unterhielt in der Zeit vom 5.1.1958 bis bis zur Saison 1961 und dann wieder ab zusammen mit den Niederlanden 1964/65 eine eigene Antarktisstation. Im Februar 1967 wurde dann die Station geschlossen. Die Expeditionen wurden nicht eingestellt, in Zu
    m-be68
  • 1969 : Die zweite „Belgian- South Africa Expedition“ 1968/69 nach der südafrikanischen Station SANAE startete am 7.1.1969 an Bord der „RSA“ , erreichte am 21.1.1969 die südafrikanische Station. Die Expedition bestand aus 8 Mann unter Leitung von Toni van Autenbo.
    Zum IGY gründete Belgien seine Antarktis-Station am 5.1.58 an der Prinzeasin-Ragnhild-Küste 700 26′ S. 230 19 o. Diese Basis wurde jede Sommer Saison bis 1960/61 besetzt. Nach einer Pause wurden die Expeditionen unter Beteiligung der Niederlande 1964/65 fortgesetzt. Im Februar 1967 wurde die Station Roi Bouduin geschlossen. Die Belgier stellten aber ihre Expeditionen nicht ein, sondern beteiligten sich an den Südafrika Expeditionen SANAE. Es fehlte allerdings die grosse Publikation, die schon allein zu Zeiten der Belgischen Station durch Bekanntmachung des betr. Poststempels, der sich unter den Sammlern grosser Beliebtheit erfreute, gegeben war. Von den 1968/69 Expeditionen in SANAE war den Sammlern kaum etwas bekannt. Die Exp. bestanden aus 8 Mann unter Leitung von Toni van Autenboer; es wurden zwei Flugzeuge (eine Cessna180 B und eine Otter DHC-3) mitgeführt und vor allem Eismessungen (radio echo sounding), Geologie- und glaciologiestudien im Raum Sanae- Borga Massiv – Novolazarewskaja – Sor Rondane – Base Roi Bouduin durchgeführt. Die Expedition verliess Capetown am 7.1.69 an Bord von „RSA“, erreichte Sanae am 21.1., Rückfahrt 25.2. nach Capetown 8.3.69.
    m-be69
  • 1970 :
    m-be70
    1971 : keine Infos zu dieser Expedition.
  • 1985: Die für dem Südsommer 1984-85 vorgesehene Antarktisexpedition des „Comite National BeIge les Recherches dans l’Antarctique“ ist nicht zur Durchführung gekommen.
  • 1987In der vergangenen Antarktissaison haben neun belgische Forschergrappen mit Projekten an den antarktischen Forschungen von Australien, Bundesrepublik Deutschland, Frankreich und Japan teilgenommen.Eine belgische Forschergruppe arbeitete auf dem französischen Forschungsschiff „Marion Dufresne“ im südlichen Indischen Ozean. Auch an der japanischen Antarktisexpedition JARE 28 beteiligten sich belgische Forscher.Insgesamt 13 Forscher von Universitäten und des öffentlichen Dienstes Belgiens waren 1986-87 in der Antarktis. Das Forschungsprogramm „Programme de recherches scientifiques pour I’Antarctique“ wurde 1985 vom beIgischen Ministerrat verabschiedet, der 91.600.000 belgische Francs dafür bewilligte. Das Programm ist bis 1989 konzipiert. Es werden weitere Expeditionen folgen.
    m-be87 m-be87bm-be872a
  • 1988 :Belgien setzte sein bis 1989 konzipiertes Antarktisprogramm in der Saison 1987-88 fort. Wie in der Vorsaison nahm eine Forschergruppe vom Renard Centre of Marine Geology der Universität Gent mit Dr. J. P.Henriet an den marinegeologischen Forschungen in der Bransfieldstrasse und der Marguerite Bay auf dem bundesdeutschen Forschungsschiff „Polarstern“ während des Fahrtabscbnittes ANT VI/2 teil. Von der Universität Lüttich war ein Wissenschaftler auf der französischen Antarktisstation Dumont d’Urville tätig, der sich mit Untersuchungen von Kälteenzymen befasste.
    m-be88
  • 1989 : Zum zweiten Mal fungierte Prof. Hugo Declair von der  VUB Brüssel als Gastwissenschaftler bei den Japanern auf ihrer Basis ASUKA in der Nähe der Sor Rondane Berge in der Umgebung der ehemaligen belgischen König Baudoin Basis. Dieses Mal wurde er begleitet von Phil Huybrachts. Während ANTAR 01/11 setzte Dr. J. L. Tison seine glaziologische Untersuchung auf der französischen Basis Dumont d’Urville fort. Via Hobart (Australien) erreichte er mit dem M/S ASTROLABE die Basis, die dicht am magnetischen Südpol gelegen ist. Die Universität Gent schickte 3 Wissenschaftler an Bord der POLARSTERN in die Weddellsee zu geophysischen Untersuchungen. Während ANTARKTIS VIII/5 wurden Georg von Neumayer und Halley angelaufen. Die Reise dauerte 3 Monate. Das Team der ULG Universität Lüttich wurde kurz vor der Abfahrt informiert, dass das geplante „Cold Enzymes“ Programm auf den französischen subantarktischen Kerguelen lnseln nicht stattfinden könne, weil das Schiff M/S MARION DUFRESNE, das sie zur Stelle bringen sollte, durch einen Brand für mehrere Monate ausser Gebrauch sein würde. Das britische Schiff M/S LOWLAND LANCER übernahm die Versorgung der Inselgruppe mit Vorräten, aber an Bord war kein Platz für Wissenschaftler. Prof. R. Souchez von der UNI Brüssel reiste zur italienienischen Basis in der Terra Nova Bay an Bord des SPV BARKEN. Die Rückreise erfolgte an Bord des französischen RN CARIBOO. Dr. J.H. Hecq von der ULG Universität Lüttich fuhr an Bord der RN CARIBOO ebenfalls zur italienischen Basis in der Ross See.
  • 1990:
    m-be90
  • 1991 :
    m-be91 m-be91b
  • 1993 :
    m-be883a
  • 1994 :
    m-be94 m-be94c
  • 1995 :  Universität Lüttich in der Ross-See : Dr.Hecq verbrachte 2 Monate an Bord des italienischen Forschungsschiffes „ITALICA“,wo er sein Plankton-Oekologie-Projekt durch führte. Das Schiff verliess Anfang November 1994 das neuseeländische Christchurch und kehrte am 4. Januar 1995 dorthin wieder zurück. Zur Forschungsfahrt wurde nur die italienische Station Terra Nova besucht.
  • 1996 : Cold Enzymes- Programm 1995-96.   Dieses Forschungsprojekt der Universität
    m-be886Lüttich konnte 1994-95 nicht durchgeführt werden, da das französische Versorgungsschiff MS .“Astrolabe“ im Eis festsass und damit das wissenschaftliche Programm abgesagt werden musste. Diesmal fuhr Jean Pierre Chessa, der junge Assistent von Prof. Gerday, ins Adelieland. Vom Januar bis März 1996 konnte er Feldarbeiten im Umkreis der französischen Station Dumont d‘ Urville durchführen. Er sandte auch die Post aus dem letzten Jahr ab . Im folgenden Fahrtabschnitt ANT XIII/3 der Polarstern führte Sandra Vanhove von der Universität Gent ihr meeresbiologisches Forschungsprogramm in der Weddellsee fort. Im belgischen Team arbeitete noch Jong L,ee, ein koreanischer Gastwissenschaftler. Die Universität Brüssel auf der Scott Base: Eine Forschergruppe unter Prof. R.Lorrain führte glaziologische Arbeiten von der neuseeländischen Scott Base aus im Victorialand durch. Zwei Forscherteams auf Südgeorgien: Ein Team der Universität Gent führte in Zusammenarbeit mit der RU CA-Universität aus Antwerpen, der BPES-Gesellschaft und des britischen BAS das .Globale Change Programm‘ über Paleoklima uns Paleoglaziologie fort. Diesmal wurden die Feldarbeiten bei der Husvik Station auf Südgeorgien durchgeführt.
    m-be890m-be888
  • 1997 : Belgische Biologen auf dem FS. „Hesperides“ Die Biologen M.de Batist und T.van Cauwenberghe führten ihre Forschungen von Bord des spanischen Forschungsschiffes „Hesperides“ aus durch. Die Universität Liege (Belgien) setzte seine Forschungen zum Projekt „Cold Enzymes“ auf der französischen Station Dumont dUrville fort. In der Nähe der britischen Base Rothera führten er, N J Huiskes, Ing. Tanja Moerdijk-Poortvliet und Roger Pallren Forschungen . Gemeinsam mit norwegischen Bergsteigern waren Holländer im Droning-Maud-Land unterwegs .
  • 2000 : Seit 1991 nahm wieder eine belgische Forschergruppe an den japanischen Antarktisforschungen teil. Vom 26. November 1999 bis 25. März 2000 war Frank Pattyn und ein weiterer Forscher von der VUB Universität Brüssel bei JARE-41 dabei. Sie gingen erst in Fremantle an Bord des japanischen Eisbrechers „Shirase“. Ein Sikorsky-6I-Helikopter brachte das Team zu einem Feldlager auf dem Langhovde- und Heitogletscher bei 69° 16 ’20“ Süd und 39° 48’10“ Ost. Mit dem Shirase“ kehrten sie über Sydney zurück. Belgisches Forschungsprojekt ANTAR A 4 : Prof. Reginald Lorrain von der Brüsseler ULB Universität führte seine Forschungen über die Gletscherbasalte und Eisseen in den Trockentälem nahe der neuseeländischen Scottbase fort. Für den Transport ins Untersuchungsgebiet wurde ein Bell-212-Hubschrauber eingesetzt. Belgische Marinegeologen auf der deutschen „Polarstern“ Stephanie Guidard, Maarten Vanneste und Wun Cresens vom belgischen Renard Centre of Marine Geology der Universität Gent nahmen an der deutschen Expedition ANT XV an Bord des FS: „Polarstern“ teil. Von Kapstadt fuhren sie bis in das Weddellmeer und besuchten auch die deutsche Neumayerstation. Auf der Rückreise nach Kapstadt sollte die Bouvetinsel besucht werden, doch schlechtes Wetter liess am 6. März 2000 keine Hubschrauberflüge zur norwegischen Insel zu.Belgische Forscher am Ronne Ice Shelf. Ein Team der ULB Universität Brüssel mit Ali Khazendar reiste mit dem britischen Schiff HMS ,,Endurance“ zum Ronne-Schelfeis, um dort Meereisbohrungen auf dem offenen Meer durchzuführen. Cold Euzymes-Projekt fortgesetzt: Eine Wissenschaftlergruppe der Universität Lüttich führte das Langzeitforschungsprogramm „Cold Enzymes“ auf der französischen Antarktisstation Dumont d‘ Urville während der Expedition TA-50 weiter. Sie reisten mit dem französischen Schiff „L’Astrolabe“ von Hobart zum Adélieland. Beteiligt war an den Forschungen der irische Wissenschaftler Tonny Collins. Eine weiterer Forscher der Universität Lüttich reiste in der vergangenen australen Saison mit dem MS. „Astrolabe“ von Hobart in die Antarktis. An Bord des französischen Polarschiffes untersuchte Dr. Bruno Delille den CO2-Gehalt des Meerwasser der antarktischen Meere.

  m-be887

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: