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1. Januar 2000 / PolarNEWS

Expeditionen von Finnland

Finnland (als Gastforscher)

  • 1988 : FINNARP 1988 Zusammen mit der schwedischen Antarktisexpedition auf dem MB. „Stena Arctica“ :fuhr eine finnische Antarktisexpedition zum Südkontinent. In den Vestfjälla Mountains errichteten die Finnen ihre „Nordenskjöld“-Station.
  • 1989 : Finnland entsandte in der Saison 1988-89 die Geologen Heikki Hirvas und Keijo Nenonen vom Geologischen Dienst Finnlands in die Ostantarktis, wo sie von der australischen Station Davisgeologische Forschungen betrieben. Dieser Einsatz diente dazu, antarktische Erfahrungen für spätere finnische Antarktisforschungen zu sammeln.
    nn-fi89
  • 1990 : » FINNARP 1989 -1990 : Die Schweden haben sich 1989-90 mit den Finnen zusammen getan und fahren mit dem finnischen Forschungsschiff „Aranda“. Nun noch etwas Vorgeschichte: Finnland war im Mai 1984 dem Antarktisvertrag als 31. Mitgliedsland beigetreten. Finnische Forscher hatten in den vergangenen Jahren an den australischen und EPOS-Antarktisforschungen, letztere auf der „Polarstern“Teilgenommen. Auf der argentinischen Base Marambio haben die Finnen eine ständig arbeitende Ozon-Messtation  installiert. 1988 nahm Finnland an der schwedischen SWEDARP-Expedition teil, wo im westlichen Queen-Maud- Land bei 73°03′ südlicher Breite und 13° 25′ westlicher Länge in den Vestfjella- Bergen die Station „Aboa“ errichtet  wurde. Die Basis liegt 150 km von der Küste des Weddellmeeres entfernt in 450 m Seehöhe in einer Nunatak- Gruppe. Die schwedische Station „Wasa“ befindet sich nur 200 m entfernt. Die nächsten Antarktisstationen sind Haööey und Georg-von-Neumayer in einer Entfernung von rund 300 km. Die „Aboa“-Base hat als weiteren Namen noch die Bezeichnung „Nordenskjöld- Base“. Ob die Namensgebung nach dem Freiherm Erstbezwinger der Nordostpassage. oder seinem Vater Nils Gustav von Nordenskjöld. dem bedeutenden Mineralogen und Generaldirektor des Bergwerkwesens Finnlands. vorgenommen wurde. kann nicht gesagt werden. Beide waren Finnen. 1989-90 organisierte das Finnische Institut für Meeresforschung in Helsinki die 1. selbständige finnische Antarktisexpedition. Am 8.11.1989 verliess die Expedition mit dem Forschungsschiff • Aranda“ die finnische Hauptstadt. Die • Aranda“ ist ein kleines eisgängiges Forschungsschiff. welches 1989 bei der Helsinkier Wärtsilä-Werft fertiggesteilt wurde. Einige technische Daten des Forschungsschiffes: Länge: 59,20 m Breite: 13,80 mTiefgang: 4,60 m Verdrängung: 1600 BRT Antrieb: 3000 kW Geschwindigkeit: 12 Knoten Am 8. Dezember 1989 nahm das Schiff die finnischen und schwedischen Polarforscher in Montevideo an Bord. Dann ging es in die Weddellsee. Auf dem Programm standen marinegeologische und -geophysikalische Forschungen. Mit Helikoptern vom Typ Haegglund BV 206 und Motorschlitten wurde der Transport zur Nordenskjöld-Base durchgeführt. Das Landforschungsprogramm sah geologische. geodätische. glaziologische. technische und medizinische Forschungen vor. Diese Untersuchungen endeten am 15. Februar 1990. Das FS „Aranda“ lief am 23. Januar 1990 den argentinischen Hafen Ushuaia zu einer Zwischenstation an. Das Schiff ist nur für Aktionsdauer von 60 Tagen ausgelegt. dann muss es neu versorgt werden. Vom argentinischen Zwischenaufenthalt gibt es Poststücke. Auf der Heimreise legte die „Aranda“ in Montevideo und Santa Cruz an.
  • 2000 : Die 17 finnischen Expeditionsteilnehmer bezogen am 30. Januar 2000 ihre Station.Aboa  bei 73° 03′ Süd und 13° 25′ West an der Küste des Dronning Maud Landes. Zu den Forschungsaufgaben gehörten u.a. Aerosolmessungen durch das finnische Meteorologie-Institut, paleoklimatische Untersuchungen und glaziologische Messungen zum EPICA-Vorprojekt. Hier waren auch Glaziologen des Utrechter Instituts für marine und Atmosphärenforschung beteiligt. Dr.Nicole van Lipzig und Dr. Dan

    Zwarts führten ein glaziologisches Bohrprogramm in der Nähe der Station Aboa

    durch. Später flogen sie mit einem Hubschrauber zur 300 Kilometer entfernten Svea-

    Station.  Die Expeditionsrückführung erfolgte gemeinsam mit den

    Schweden am 31. Januar 2000. Das russische Expeditionsschiff brachte die

    skandinavischen Expeditionsteilnehmer am 8. Februar nach Kapstadt zurück.

    Es sind bisher folgende Planungen für kommende Antarktisexpeditio

    nen ersichtlich :

    “ Nordische Antarktisexpedition 2001- 2002″

    Diese gemeinsame Expedition mit Norwegen und Finnland führt ins Dronning

    Maud Land (DML). Dort wollen die Schweden ihre beiden Stationen Svea und

    Wasa besetzen. Als Expeditionsbeginn ist der Dezember 2001 angesetzt.

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