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1. Januar 2000 / PolarNEWS

Expeditionen von Ekuador

Ekuador

  • Ekuador 1988 : 1. Expedition 1987/88 Die erste Expedition wurde an Bord des Forschungsschiffes B/I ORlON der ecuadorianischen Marine durchgeführt und dauerte von Dezember 1987 bis Anfang März 1988. Im Verlaufe der Fahrt wurden mehrere Plätze im Gebiet der antarktischen Halbinsel angelaufen, um einen geeigneten Platz für die Errichtung einer ForSchungsstation zu finden. Am 13. Januar 1988 wurde die Station ‚Republica dei Ecuador‘ beim Punkt Hennequin (62″07’15,7″S – 58° 23’42″W) in der Admiralitätsbucht auf der King George Insel, unweit der polnischen Station Arctowski und der brasilianischen Station Cdte. Ferraz, errichtet. Die Station liegt direkt am Strand und bietet einen leichten Zugang für Versorgungsfahrzeuge.Die Expedition kehrte am 1. März 1988 nach Guayaquil zurück.
  • Ekuador 1990 :  Die zweite Expedition fand von Januar 1990 bis zum April 1990 statt. Als Transportschiff wurde wiederum die ORlON verwendet. Im Verlauf dieser Reise wurde die wissenschaftliche Station „Pedro Vicente Maldonado“ am Punta Fort William (69°29’S – 59°41’W) an der Lage der Station „Pedro Vicente Maldonado“ Nordostküste der Greenwich Insel errichtet. Diese Gegend war bereits während der ersten Expediton am 27. Januar 1988 aufgesucht und als möglicher Standort für eine Station überprüft worden. Für die Zukunft ist hier der Bau einer Landepiste für Hercules C-130 Flugzeuge geplant. Die Expedition kehrte am 8. April 1990 nach Guayaquil zurück.
  • Ekuador 1991 : Die 3. Expedition fand in der Saison 1990/91 statt  Ekuador unterhält noch eine Schutzhütte (Refugio) an der Admiralty Bay der King George-Insel (Isla Rey Jorge). Es trat bereits 1987 dem Antarktisvertrag bei.
  • Ekuador 1992 : Die 4. Antarktisexpedition unter der Leitung von Capt. Fausto Lopez verliess am 30.12.91 Guayaquil und flog über Santiago de Chile nach Punta Arenas. Von dort brachte das chilenische Polarschiff ‚Piloto Pardo“ die ekuadorianischen Polarforscher zur Greenwich-Insel. Die Rückreise im März 1992 ist Scheinbar auf die gleiche Weise über Punta Arenas erfolgt.
  • 1993 :  ABS aus finanziellen Gründen verschoben
  • 1994: Die 5. Antarktisexpedition Ekuador’s ist gestartet. Nachdem die Regierung die nötigen Mittel bereitgestellt hatte, startete die 5. Antarktisexpedition Ekuador’s Anfang Januar 1994 in Richtung Süden. Die Teilnehmer, Wissenschaftler und Baumannschaften, flogen am 4. Januar von Guayaquil nach Santiago de Chile und von dort weiter nach Punta Arenas, dem Sprungbrett in die Antarktis. Dort gingen sie an Bord des . chilenischen Versorgungsschiffes „Piloto Pardo“, das sie zur ekuadorianischen Forschungsstation „Pedro Vicente Maldonado“ auf der Greenwich-Insel brachte .Hier wird eine kleine Gruppe von Technikern und Wissenschaftlern, es sollen insgesamt nur 15 Personen sein, Instandsetzungsarbeiten an der Station, sowie einige wissenschaftliche Experimente im Umfeld vornehmen. Anschliessend wird die Schutzütte am „Punta Hennequin“ auf der King George-Insel mit frischen Lebensmitteln und Medikamenten versorgt. Auf der Rückreise wird noch die chilenische Station „Arturo Prat“ besucht, bevor es über Punta Arenas zurück in die Heimat geht.
    Der Präsident der Republik, machte sein bei der Machtübernahme gemachtes Versprechen wahr und stellte im November 1993 einen Betrag von 120.000 $ für die aus 12 Expeditionsmitgliedern bestehende 5. Expedition, angeführt von Korvettenkapitän Arturo Romero V, zur Verfügung. Die Mitglieder des ekuadorianischen Antarktisprogrammes und andere teilnehmenden Einrichtungen begannen zuerst mit der Verpackung der Materialien und Ausrüstungen für die Aufrechterhaltung der wissenschaftlichen Station Pedro Vicente Maldonado, die zwei Jahre lang nicht besetzt war, und alles, was man benötigte, wurde in einen Container verpackt und auf ein Schiff der Comagnie EUROPACIFICO verladen, welches am 3. Dezember mit Ziel Punta Arenas (CHile) abfuhr.Am 4. Januar 1994 in der Frühe reisten die 12 Teilnehmer der 5. Expedition mit einem Flug der Fluglinie LADECO nach Santiago de Chile, um ihren Flug nach Punta Arenas fortzusetzen, wo sie am 5. Januar eintrafen. In diesem chilenischen Hafen koordinierten sie den Einkauf von Frischgemüse und die Verladung des vorausgesandten Materials. An Bord des Schiffes PILOTO PARDO, welches am 12. Januar auslief, besuchten sie die Basen O’Higgins und Presidente Eduardo Frei (ehemals Teniente Marsh). Die Überfahrt bei herrlichem Wetter durch die Drake-Strasse dauerte sechs Tage und am 17. Januar erreichte man die Chilebucht auf der Greenwichinsel. Mit Hilfe einer Barkasse und eines Hubschraubers begann man mit dem Ausladen des Materials. Dabei wurden sie von einem Teilnehmer der Marineinfanterie der USA und von chilenischem Militärpersonal. Obwohl die Station Pedro Vicente Maldonado, welche sich bei Punta Fort Williams befindet, zwei Jahre nicht besetzt war, befand sie sich in gutem Zustand. Am folgenden Tag begannen die Einrichtungs- und Ausbesserungsarbeiten. Während ihres Aufenthaltes auf der Station erhielten die Teilnehmer Besuch einer Abordnung des chilenischen AntarktisinstiMs und der Basis Arturo Prat, ausserdem unterhielten sie täglichen Kontakt per Radio mit der Marinebasis in Guayaquil, sowie mit Amateurfunkern aus Ekuador, Kolumbien, Chile, Argentinien und Uruguay_ Am 6. Februar war das Schiff ATF Galvarino bereit die Station zu evakuieren. Auf einer Rundreise gedachte man des 49. Jahrestages der Anwesenheit Chiles auf der Basis Arturo Prat. Von dort ging es zur Basis Presidente Eduardo Frei mit der Teilnahme Ekuadors an der Zusammenkunft der Chefs aller Basen und Stationen, um dann nach Punta Arenas weiterzufahren, wo man arn 10. Februar eintraf.Am 17. Februar verliessen die Mitglieder der 5. Expedition Punta Arenas Richtung Santiago und in den ersten Morgenstunden des 18. Februar kehrten sie mit einem Flug der LADECO nach Guayaquil zurück mit der Gewissheit, dass ihre Mission ein voller Erfolg war.
  • 1995 : Mit Unterstützung der Regierung von Ekuador brachen die 13 Teilnehmer der 6. ekuadorianischen Antarktisexpedition am 6. Januar 1995 von Guayaquil zu ihrer Reise auf. Deren Ziel wird es sein die Projekte im Rahmen der von der Marine aufgestellten wissenschaftlichen Pläne des Antarktisprogramms weiterzuführen. Die Expeditionteilnehmer flogen die Route Guayaquil- Valparaiso – Punta Arenas mit normalen Linienflügen der Fluggesellschaft lADECO. Von Punta Arenas ging es dann mit dem chilenischen Schiff „Piloto Pardo“ , weiches auch die Fracht befördert, nach Punta Fort Williarns und von dort zur wissenschaftlichen Station „Pedro Vicente Maldonado“. Der Expeditionsleiter Humberto G6- mez Proaüo, Kapitänleutnant und Hydrograph, sagte es würden sowohl Studien der Bereiche Biologie, Ökologie, Humanbiologie, Medizin, Hydrochemie, Meteorologie und Rundfunkübertragungen von der Forschungsstation „Pedro Vicente Maldonado“ aus betrieben, als auch Photo- und Videoaufnahmen gemacht. Ausserdem beabsichtigt die Expedition logistische Arbeiten durchzuführen, wie zum Beispiel die Instandhaltung undErneuerung des ersten Abschnittes der Station, die Anfang 1990 auf der King George-Insel erbaut wurde, sowie ein geographisches Informationszentrum zu errichten.  Die Expedition verwendet die hier abgebildeten Cachets. Erste Belege liegen vom Abreisetag aus Guayaquil vor.
    Weitere Teilnehmer der Expedition sind: Raül Paredes Escobar, Arzt Dr. Manuel Valencia, wissenschaftlicher Koordinator Arq. Jose Carranza, Leiter der Instandhaltung Dr. Bolivar Flores, Forscher Terry Yagual, Forscher Vitaluüa, Forscher Jorge Herrera, Funker und Elektriker Jacinto Ramfrez, Fahrer Francisco Vilaüa, Mannschaftsleiter Luis Sanunga, Verpflegungsleiter Jose Espinar, Handwerker Luis Cabezas, Handwerker.
    m-ek615
  • 1998 : 7. Ecuadorianische Antarktis-Expedition 1997/98 Eine Expedition in die Antarktis wird stattfinden Die VII. Ecuadorianische Expedition in die Antarktis ist für den nächsten antarktischen FrühsolTlTJer geplant und wird von Dezember 1997 bis März 1998 auf dem Forschungsschiff ORION der ecuadorianischen Armee stattfinden, wie uns gestern der Kapitän Jose Olmedo, Direktor des Ozeanographischen Instituts der Armee (Inocar) mitteilte. Ecuador ist, zusammen mit Brasi lien, Peru, Uruguay, Argentinien und Chile, eines der sechs lateinamrikanischen Länder, die Konsultativmitglieder des Antarktis-Vertrages sind. Nach den Worten des Konteradmirals Mario Pinto, Generaldirektur für Marineangelegenheiten, „bedeutet die 7. Expedition eine der Phasen auf dem Wege, die internat i onalen Engagements Ecuadors zur Geltung zu bringen und unsere souveränen Rechte auf dem eisigen Kontinent, unsere Position als Konsultativ-Mitglied des Antarktisvertrages und als Vollmitglied des Wissenschaftlichen Komitees für Antarktisforschung (SCAR, .) zu betonen, welches besondere Auszeichnungen sind, die Ecuador für seine Forschungsarbeit und Gegenwart auf dem internationalen Parkett verliehen wurden“. Die 6. Reise auf den weissen Kontinent fand in der Sommersaison 94/95 statt. Seitdem gab ’s keine Aktivitäten, wodurch sich jetzt die Notwendigkeit ergeben hat, nicht nur das erste Stationsmodul instandzusetzen, sondern in der wissenschaftlichen Station PEDRO VICENTE MALDONADO weitere zwei Module zu errichten. Geplante Arbeiten: Die Forschungsarbeiten werden in der Durchführung zu Projekten zu Themen des Lebens, des Erdbodens und der Atmosphäre bestehen. Das Personal wird direkt vom Forschungsschiff transportiert; die Module und die Versorgungsgüter werden durch ei n Frachtschiff von Guayaquil nach Punta Arenas und von dort mit einem anderen gecharterten Schiff in die Antarktis gebracht.  Laut Pinto wird das ecuadorianische Antarktisprogramm in der öffentlichen Meinung durch akademische, wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen unterstützt.  Zur Eröffnung ei ner wi ssenschaftli chen Debatte über di e Bedeutung von Antarktisforschungen wurde am 26. Juni 1997 ein Forum „Präsenz Ecuadors in der Antarktis“ veranstaltet.
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