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1. Januar 2000 / PolarNEWS

Operation Recover C-130 in D59

Am 2.Dezember 1971 war eine amerikanische LC-130 Hercules, die als Forschungsflugzeug ausgerüstet war, etwa 1300 Kilometer nordwestlich von der amerikanischen Hauptstation McMurdo beim Punkt D 21 (Dome C) im Wilkes Land notgelandet. Die Landekoordinaten waren mit 68° Süd und 137°19′ Ost angegeben. Das Flugzeug wurde zunächst aufgegeben und lag jahrelang unter Schnee und Eis begraben.Das Seitenleitwerk ragte zuletzt noch, einen Meter aus dem Schnee. Es gab über viele Jahre den Versuch, dieses zwei Millionen Dollar teuere Flugzeug wegen seiner Spezialausrüstung zu bergen. Davon künden eine Reihe von Cachets, die diese Versuche, auch von französischer Seite, belegen. In der Saison 1987-88 wurden ernsthafte Schritte unternommen, das Flugzeug zu bergen. Mit französischer Hilfe grub man die Hercules aus dem Schnee aus. Dann mussten neue Triebwerke eingebaut werden. Am 9.Dezember 1987 brachte eine weitere C-130 Hercules der U.S.-Navy neue Triebwerke von McMurdo zum Wilkes land. Beim Landean flug drückte eine Windböe das amerikanische Flugzeug nach unten, wo es auf dem Eisfeld aufschlug. Dabei kamen zwei Besatzungsmitglieder ums Leben, die anderen neun Flugzeuginsassen wurden verletzt. Am 10.Januar 1988 war die ausgegrabene Hercules startfertig. Cdr.Jack B.Rector, der Kommandeur der amerikanischen Antarktisflugstaffel VXE- 6, flog die LC-130 in fünf Stunden nach Mc Murdo. Am 8.Februar 1988 wurde diese Maschine von der Antarktis über Paris in die USA geflogen.

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Die Bergung verlief tragisch und forderte 2 Todesopfer, wie folgende Meldung zeigt :

„Eine Hercules Maschine der US-Flugstaffel VXE-6 stürzte im Antarktis-Gebiet D59 ab – zwei Tote waren zu beklagen, neun weitere wurden verletzt  laut Mitteilung der US Marine. Sie hatte das Flugzeug im Auftrage einer wissenschaftlichen Stiftung eingesetzt. Die Hercules C-130 sei beim Anflug auf einen entlegenen Landeplatz verunglückt, Ein australischer Funkamateur habe Funksprüche empfangen, nach denen sich die landende Transportmaschine überschlagen habe., nachdem eine Flügelspitze die Schneelandebahn berührt habe. Das Unglück ereignete sich auf einem Landestreifen mit der Bezeichnung D59.“

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