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1. Januar 2000 / PolarNEWS

SAE 30 – 37 der Sowjetunion

  • 1985 : SAE 30 – Diese Expedition wurde mit den Versorgungsschiffen „Baikal“, „Kapitän IIyschewski“, „Pawel Kolschagin“, FIS.“ Micheil Somow“ und einem Tanker durchgeführt. Die ersten Forscher dieser Expedition trafen Ende Oktober 1984 mit einer IL- 18 D in Molodjoshnaja ein. Der Flug dauerte vier Tage und führte über Maputo. Zwischen Maputo und der sowjetischen Station absolvierte das Flugzeug mehrere Flüge, um insgesamt 250 Polarforscher in die Antarktis zu transportieren. Am31.12.1984 flog eine amerikanische Hercules vom Südpol zur sowjetischen Station Wostok. Eine Gruppe sowjetischer Forscher führten auf derStation Wostok eine Reihe medizinischer Experimente zur Anpassung an Hochgebirgsbedingungen durch, da Wostok am Kältepol der Erde 4000 m hoch gelegen ist. Die30.SAE ist mit einer neuartigen Bohrausrüstung versehen, die es ermöglicht, das Alter des Antarktiseises direkt aus dem Kohlensäuregas abzulesen, welches sich an der Bohrerspitze sammelt. Sowjetische Wissenschaftler haben aus einen Bohrkern, der in der Nähe von Wostok gewonnen wurde, eine neue Strahlenpilzart „Nocardiopis antarcticus“ entdeckt, die in einer 2000 Jahre alten und 85 m tiefen Eisschicht lag. Die Eismenge der Antarktis bleibt unverändert. Das stellten sowjetische Wissenschaftler fest. Ursache ist ein „Luftpolster“, das die Antarktis umgibt. Ein Naturphänomen lässt die Lufttemperatur mit der Höhe nicht abnehmen, sondern zeigt eine Temperaturzunahme. Die 1000 m starke bodennahe Luftschicht weist eine relativ stabile Temperatur auf, die kaum zirkuliert.
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  • 1986 : SAE 31 – Sechs Schiffe sind schon auf der Reise zur Sowjetischen Antarktis, das siebente Schiff, die “Mikha il Somow” wird Mitte Dezember Leningrad verlassen. Die anderen Schiffe sind: “Kapitan Gotskyi”; “Pionner Estonii’” ”Baikal”; “Prof. Subow”; “Prof. Wiese” und zum ersten Mal “Kapitan Bondarenko” . Gemäss verschiedener Presse-Meldungen war während der 30. SAE die “Mikhail Somow” 133 Tage lang in dickem Eis blockiert. Etwa am 27. Juli 1985 wurde es vom Eisbrecher “Wladiwostok” befreit und fuhr über Wellington, NZ. nach Leningrad zurück, wo es im Oktober ankam.
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    Die verschollene sowjetische Station “Druschnaja” 1986:
    Ein Helikopter des deutschen Forschungsschiffes “Polarstern” hat die seit einigen Monaten verschollene sowjetische Forschungs-Station “Druschnaja” auf einer treibenden Eisinsel in der Antarktis ausgemacht. Die sowjetische Station, in der bislang in jedem Sommer bis zu 100 Wissenschaftler und Techniker arbeiteten, befindet sich auf einer von drei” riesigen Eisinseln, die sich Mitte 1986 vom Filchner-Schelfeis gelöst hatten und nun langsam in die Weddell-See driften. Die mit teuren technischen Geräten ausgerüstete Polarstation war zur Zeit des Unglücks unbesetzt. Wie aus einem Fernschreiben der “Polarstern” an das Alfred-Wegener-Institut für Polarforschung in Bremerhaven hervorgeht, war der Helikopter  vom Schiff aus mit einer drei köpfigen Besatzung zu den neuen Eisinseln gestartet. Die bisher nur von Satellitenbildern bekannten Eisinseln haben eine Gesamtgrösse von über 20.000 Quadratkilometern. Die sowjetische Station “Druschnaja”, die jetzt auf der Treibinsel ausgemacht wurde, war in den vergangenen Jahren mehrfach von der “Polarstern” besucht worden und hatte den Flugzeugen des Alfred-Wegener-Instituts als Zwischenstützpunkt bei  ihren Antarktiseinsätzen gedient. Ob das sowjetische Polarinstitut die Station erneut besetzen wird, ist nicht bekannt. In der Antarktis haben Eisinseln über Jahre als Forschungsplattformen gedient., Die Sowjetunion will in der Antarktis eine neue Forschungsstation aufbauen. Nach Angaben der amtlichen sowjetischen Nachrichtenagentur TASS soll die neue Station “Druschnaja 3″ in Queen-Maud-Land, in der Nähe der Forschungsstationen der Bundesrepubl ik und Japans errichtet werden. Die neue Station sei durch den Verlust von “Druschnaja 1″ am Rande des Filchner-Sockels notwendig geworden, hiess es. Diese Station war auf ihrem Eissockel abgebrochen und auf das Meer hinausgetrieben. Zwei sowjetische Schiffe sollen nun versuchen, die wertvollsten technischen Ausrüstungsgegenstände von “Druschnaja 1″ zu bergen.
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  • 1987 : Die 32. Sowjetische Antarktisexpedition (SAE), die von 1986 -1988 dauert, umfasste etwa 700 Teilnehmern, darunter auch Polarforscher aus der DDR und anderen Staaten. Diese Expedition wurde von Waleri Klokow geleitet. „Drushnaja I“ vom Filchner – Schelfgletscher abgebrochen Anfang Oktober 1986 erkannten sowjetische Antarktisforscher an Hand von Infrarotaufnahmen von Wettersatelliten, dass Teile vom Filchner-Schelfgletscher abgebrochen waren. Es waren drei riesige Eisschollen von etwa 60 km Seitenlänge, die sich schon zur Jahresmitte vom Schelfgletscher gelöst hatten und dabei 15 km nach Norden gedriftet waren, wo sie relativ ruhig liegenblieben. Der amerikanische Geologe G.Denton sieht Meeresspiegelabsenkungen für die Ursachen der Abbrüche, da auch im Frühjahr 1986 vomLarsen-Schelfeis an der Weddellsee ein mehrere hundert Quadratkilometer grosses Stück abgebrochen war. Auf der Nordseite des Filchner-Schelfeises befanden sich zwei Folarstationen, die 1981 aufgegebene argentinische Station „General Belgrano“ und die 1976 gegründete sowjetische Sommerstation „Drushnaja I“.  Das Forschungsschiff „Polarstern“ der BRD, das sich zum damaligen Zeitpunkt im nordöstlichen Weddellmeer befand, entdeckte am 9.November 1986 während eines Hubschraubererkundungsflug die sowjetische Basis, die sich auf der mittleren der drei Eisschollen befand.Expeditionsleiter Prof.Hempel landete auf diesem Eisberg und erkundete den Zustand von „Drushnaja I“. Wie Prof.Dr.Jewgeni Korotkewitsch, steIlvertretender Direktor des Leningrader Polarinstitutes mitteilte, musste das Forschungsprogramm der 32.SAE umgestellt werden. Als erstes mussten die wertvollen Geräte, Ausrüstungen und Treibstoffvorräte von „Drushnaja I“ geborgen werden. Dazu wurde das MS.“Baikal“ mit Hubschraubern an Bord Ende November 1986 nach Südgeorgien umdirigiert. Von dort brachte das MS „Kapitän Kondratjew“ die Helikopter und Piloten zur Station Nowolasarewskaja,.die als Basis für die Mitte Dezember 1986 startende Bergungsoperation diente. Die „Kapitän Kondratjew“ lag vor dem abgetrennten Eisberg, wo sie als Start-und Landeplatz für die an der Bergung beteiligten Hubschrauber fungierte. Die Bergung der Ausrüstungen wurde im Januar 1987 durch starken Schneefall erschwert. DieMannscbaft des Frachters „Wassili Fedossejew“ hatte im Januar 1987 in der Sannefjord-Bucht nahe Kap Norwegia die Ausrüstungen für die neue Station „Drushnaja III“ entladen. 250 km östlich von der Station Mirny war eine Sommerstation geplant, die den Namen „Oasis“ tragen sollte. In der Region des Amery-Schelfgletschers von der Sommerstation „Sojus“ aus Fanden  komplexe geologische und geophypikalische Forschungen statt. Von Mirny bis nach Wostok fanden glaziologische Erkundungen statt. wo Schlittenzüge eingesetzt wurden.
  • 1988 : SAE 33 – Das neue Forschungsschiff „Akademik Fjodorow“ verliess bereits am 18.Oktober 1987 seinen Heimathafen Leningrad. Es machte zunächst am 24.Oktober in Bremerhaven Zwischenstation, um dann als erstes sowjetisches Schiff am 5.Dezember 1987 die Station Molodjoshnaja zu erreichen. Danach wurden die Stationen Mirny, Russkaja und Leningradskaja versorgt. Nach einen Abstecher nach Littleton (Neuseeland) lief das Schiff nocbmals Mirny undMolodjoshnaja an. Die „Akademik Fjodorow“ transportierte über 1 000 Tonnen Güter, darunter Kraftstoff, Lebensmittel, Geländefahrzeuge, Traktoren, Hubschrauber zu den sowjetischen Stationen. Ausserdem wurde ein Forschungsprogramm durchgeführt, wo während der Umkreisung der Antarktis die Eisberge untersucht wurden. Das Forschungsschiff „Prof. Subow“ legte am 8.November 1987 inLeningrad  ab, um dann am 10.11.87 in Rostock Expeditionsmaterial und die Biologen der DDR an Bord zu nehmen. Über Montevideo ging die Fahrt in die Westantarktis zur Station Bellingshausen (18.12.1987) Am 24.12.1987 lag das Schiff vor der Station Mirny. Am 7.Feb:ruar 1988 befand sich das Schiff bei der Station Leningradskaja. Im März holte die „Prof. Subow“ die Geologen und Geopbysiker von der Sommerstation Drushnaja  ab.Zu den Aufgaben des Schiffes während der 33.SAE gehörten Untersuchungen von Eisbergen,. Temperatur und Driftgeschwindigkeit der eisigen Kolosse.Das Dieselelektroschiff‘ „Kapitän Mischewski“verliess am 3o.Oktober 1987 Leningrad. Es hatte eine Spezialaufgabe zu lösen.In der Ostantarktis, in den Larsemann-Hügeln an der Olaf-Prydz-Bucht, richtete die UdSSR eine neue Antarktisstation ein. An Bord des Schiffes befanden sich Spezialisten, die eine Start-und Landebahn für schwere Transportflugzeuge erkundeten und bauten. Mit dieser neuen Basis sollen die geologischen und geophysikalischen Forschungen im Raum des Amery-Schelfeises und des benachbarten Prince-Charles-Gebirges erweitert werden. Die „Kapitän Mischewski“ versorgte auch die Sommerstationen Drushnaja und Sojus. Das Forschungsschiff „Prof .Wiese“ legte am 16.November 1987 zu einer erneuten Antarktisfahrt inLeningrad ab. Schon am 12.Dezember 1987 gingen die Polarforscher, die von der Sommerstation Drushnaja 3 aus geologische und geopbysikalische Untersuchungen betreiben sollten, von Bord des Schiffes.  Anfang Januar 1988 befand sich die „Prof. Wiese“ vor Mirny. In Buenos Aires wurden Versorgungsgüter für die Station Molodjoshnaja geholt. Über Südgeorgien ging die Fahrt  zum Coatsland, wo die Forscher von Drushnaja 3 im März an Bord genommen wurden. Am 9.November 1987 legte die „Vitius Bering“ in Leningrad zu seiner ersten Antarktisfahrt ab. Über Südamerika wurde zunächst im Dezember 1987 die Sommerstation Drushnaja 3 aufgesucht. Über Molodjoshnaja ging es in die Ostantarktis, wo die neue Sommerstation Drushnaja 4 aufgebaut wurde. Die „Vitius Be ring “ war weiterhin beim Aufbau der neuen Antarktisstation „Progress“ beteiligt. Als letztes Schiff der sowjetischen Antarktisflotte legte am 18.1. 1988 das Forschungsschiff „Michail Somow“ unter Kapitän F.A.Pesjakow in Leningrad ab. Am 20.-22.Januar 1988 war es in Rostock . Dort übernahm die“Somow“ das umfangreiche Expeditionsmaterial der 1.DDR-Antarktisexpedition, wo Raupenschlepper, Containerhütten u.a.Güter an Bord geladen wurden. Mit dem Schiff reisten fünf weitere Wissenschaftler und Techniker der 1.DDR-AEl in die Antarktis. Über Hamburg ging die Fahrt nach Bellingslausen (21.-23.2.88). Von dort wurde die Sommerbas Drushnaja 3 angelaufen (29.2.-5.3.88). Wenige Tage später,am 8.-28.März 88, lag das Schiff am Kap Ostry. Dort wurde das Expeditionsmaterial der DDR entladen. Anschliessend fuhr die „Michail Somow“ zum Alexander-I.-Land,  um die bulgarische stand ortwahl für dieStation durchzuführen. Doch da sEis verhinderte dort das Anlegen. Deshalb wurde auf der Livingston- Insel  ein geeigneter Platz erkundet.
    vv-mirny
  • n-88molo-fedorow
    Die Station „Oasis“ wird in der Sommersaison genutzt werden. Sie fungiert

    für hydrologische Arbeiten in der Bunger-Oase.

    Station „Progress“
    Am 12.1.1987 wurde die Station „Progress“ eröffnet. Sie liegt auf 69°24 ‚S – 76°24’0. Ab Herbst 1988 (34. SAE) soll diese Station als Überwinterungsstation genutzt werden. Es wäre die 8. Uberwinterungsstation der UdSSR, die z.Z. betrieben wird.

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  • 1989 : Die 34.Sowjetische Antarktisexpedition. Diese Expedition leitete S.Prjamikow
    Die 34.SAE begann mit einem Inspektionsflug imRahmen des Antarktisvertrages. Dazu wurde eine AN-74 eingesetzt, die im November 1988 zuerst in die Westantarktis  flog. Auf dem Flugplatz der chilenischen Station Tte.Marsh auf der Insel King George erfolgte ein erster Zwischenhalt.
    Die Schiffe der 34.SAE
    Acht Forschungs-und Versorgungsschiffe gehörten zu dieser Expedition, die die Stationen versorgten und Meeresforschung rund um die Antarktis betrieben.
    FIS. „Geolog  Dimitri Nalikin“ Dieses spezielle geologische Forschungsschiff aus Murmansk war erstmals im Antarktiseinsatz.
    FIS. „Akademik Fjodorow“ Als erstes Schiff der 34.SAE verliess die „Akademik Fjodorow“ Ende Oktober 1988 den Hafen von Leningrad zu einer sieben Monate dauernden Antarktisfahrt. Dabei wurden die Antarktisstationen Bellingshausen (17.11.88), Drushnaja-3, Molodjoshnaja (9.1.89), Mirny, Bunger Oase, Leningradskaja (14.3.89) und Russkaja angelaufen. Im Gepäck befand sich eine IL.-14, das Flugzeug wurde als fliegendes Labor auf der Station Drushnaja-3 zur Radareisdickenmessung  eingesetzt. Im Februar 1989 erforschte das Schiff den Meeresgrund im Raum der Station Russkaja.
    F/S Michail Somov Das Schiff begann im November 1988 seine Antarktisreise , wo es im polnischen Gdynia Material und Mannschaft für die 13.Polnische Antarktisexpedition an Bord nahm. Im Januar 1989 legte das Forschungsschiff  bei der polnischen Arctowski-Station an. Es versorgte weiterhin die Stationen Drushnaja-3, Bellingshausen, Molodoshnaja, Progress und Nowolasarewskaja. Die „Michail Somow“ beförderte auch Güter für die 2.DDR-Antarktisexpedition.
    D/E. „Vitus Bering“ Das Dieselelektroschiff legte Ende Oktober 1988 in Leningrad zu seiner zweiten Antarktisfahrt ab. Es ist ein eisverstärkter Frachter, der sich ohne Eisbrecherhilfe einen Weg durch polare Gewässer bahnen kann. Das Schiff besitzt an Deck zwei grosse Lastenhubschrauber für Umschlagoperationen. Die Be- und Entladung wird auf diese Weise eine Angelegenheit von wenigen  Stunden. Unter Kapitän S.N.Sachnow versorgte die „Vitus Bering“die Stationen Drushnaja-3 und 4, Bunger-Oase und Progress. Am 5.3.89 legte das Schiff in Molodjoshnaja an.
    FIS. „Prof .Wiese“ Das Forschungsschiff verliess am 22.12.1988 Leningrad. Es nahm polnische Forscher und auch die beiden Biologen aus der DDR mit zur King-George-Insel. Die „Prof. Wiese“ stand unter Leitung von Kapitän B.A.Rodschenko.
    FIS. „Prof . Subow“ Dieses Schiff begann am 16.Dezember 1989 in Leningrad seine Antarktisfahrt .Die Reise führte zuerst zur King-George-Insel, wo im Januar 1989 Bellingshausen und Arctowski versorgt wurden. Die „Prof. Subow“ legte noch in Leningradskaja und Molodjoshnaja an.
    „Dimitry Mendelejew“ Das Forschungsschiff vom Schirschow-Institut für Ozeanologie der Akademie der Wissenschaften der UdSSR führte erstmals eine antarktiscne Forschungsfahrt durch.
    Tanker „Beresowo“ Die sowjetischen Stationen sollten zur 34.SAE wieder durch den Tanker „Bam“ versorgt werden, so wies es der Schiffsfahrplan der 34.SAE aus. Die Versorgungsfahrt führte aber der Tanker „Beresowo“ aus, der auch im fernöstlichen Nachodka beheimatet ist. Dabei wurden die Forschungsbasen Drushnaja-4, Mirny und Molodjoshnaja (12.2.1989) angelaufen. Am 4.Juli 1989 kehrte das Schiff wieder nach Nachodka zurück.
    Neue sowjetische Antarktlsstatlon -PROGRESS-2-
    Während der 34. SAE 1988-89 wurde eine neue Forschungsstation „Progress-2“ errichtet. Das Forschungsschiff „Akademik Fedorow“ und das Versorgungsschiff “Vltus Bering“ unterstützten den Aufbau von „Progress-2″. Dazu wurden ein MIL-8-Hubschrauber und eine ANT-2, die sich an Bord der “Vltus Bering“ befanden, eingesetzt. Auf der neuen Station überwinterte ein mehrköpfiges Team. Bei „Progress- 2“ handelt es sich scheinbar um die alte Station „Komsomolskaja“, die nach 28 Jahren wiedereröffnet wurde.
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  • 1990 : SAE 35 – Zur 35.SAE 1989-90 soll ab Dezember 1989 eine internationale Skiexpedition der Frauen unter dem Namen „Frieden“ von der sowjetischen Station Wostok aus zum Südpol laufen, wo sie die US-Station „Amundsen-Scott“ als Endpunkt erreichen wollen.
    Ein erstes Schiff, das F/S.“Akademik Fjodorow“, hat bereits Leningrad verlassen. Es forscht in Kooperation mit dem bundesdeutschen Polarforschungsschif’f „Polarstern“, wobei auf der „Akademik Fjodorow“- Wissenschaftler des AWI und der Universität Bremen forschen. Das sowjetische Schiff macht am 11.11.1989 in Buenos Aires Zwischenstation.
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  • 1991 : Die Schiffe der 36. SAE: Sechs Schiffe setzte die Sowjetunion zu Versorgungs- und Forschungszwecken ein. Dabei waren das FS „Akademik Fjodorow“, FS „Michail Somow“. FS“Prof. Wiese“, FS „Prof. Sobow“, Dieselelektroschiff „Nawarin“ und der Tanker“Weresow“.
    Um die Überwinterer der 36. SAE vom im Eis eingeschlossenen Schiff  „MICHAlL SOMOV“ zu befreien und  nach Hause zu transportieren, veranlasste das AANII in St. Petersburg einen Rettungsflug mit einer IL-76. Am 19. Oktober 1991 startete das Langstreckengrossflugzeug in der Newa-Stadt. In Kapstadt landete die Maschine zum letzten Zwischenstop vor dem Flug nach Molodjoshnaja. Am 6. November 1991 traf das Flugzeug dort ein und flog am gleichen Tag mit den Geretteten nach Kapstadt zurück.
    Bei der 36. SAE waren auch Gastforscher aus Nordkorea beteiligt.

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    Das rote Cachet deutet auf Gastforscher aus Nordkorea

  • 1992 : Station „PROGRESS“ geschlossen Am 6. April 1992 wurde die Station ‚PROGRESS‘ in derOstantarktis nach vier Jahren Tätigkeit geschlossen.
    Während der 37. SAE führte dort P. Selesnew die Geschäfte des Stationsleiters. Er verwendete mehrere Cachets. Interessant ist der Cachet „Forscher mit Fahne“, wo die russische Fahne gehalten wird.  Weil aber gleichzeitig eine RAE 37 gibt und auf die russische Fahne umgestellt wurde, hören die Sowjetischen Antarktisexpeditionen mit SAE 37 auf, der gleichen Nummer wie der Start der RAE …
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