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30. September 2010 / PolarNEWS

– 2010 – 09 Rettungsaktion NZ-Luftwaffe, CN-Forschung

14.09.2010 Neuseeland: Luftwaffe rettet Mann aus der Antarktis

Nach einem tausende Kilometer langen Flug konnte die neuseeländische Luftwaffe einen schwer kranken US-Bürger aus der Antarktis retten. Die Helfer mussten auf eisiger Bahn landen. Erst der zweite Versuch glückte.
Wellington – 4000 Kilometer und eine Landung bei minus 35 Grad Celsius musste die neuseeländische Luftwaffe hinter sich bringen, um einen kranken Arbeiter aus der amerikanischen Forschungsstation McMurdo in der Antarktis zu retten. Nach anderthalb Stunden hob das Militärflugzeug vom Typ Orion mit drei Medizinern und dem US-Bürger an Bord wieder für den Rückflug nach Christchurch ab.
Der Gesundheitszustand des US-Bürgers sei ernst, aber stabil, sagte Lou Sanson von der neuseeländischen Antarktis-Behörde. Einzelheiten zu der Krankheit wurden nicht bekannt. Wegen eines Schneesturms hatten die Helfer am Sonntag einen ersten Rettungsversuch abbrechen müssen.

27.09.2010 : [CN] China weitet Antarktis-Forschungen aus

China plant den Bau seiner vierten Südpol-Station, die laut der Staatlichen Verwaltung für Ozeanographie in den nächsten 5 bis 15 Jahren entstehen soll.
Wie der Abteilungschef der Behörde, Qiu Tanzhou, der Zeitung China Daily mitteilte, soll neben den bestehenden chinesischen Forschungsstationen in der Antarktis: „Grosse Mauer“, „Zhongshan“ und „Kunlun“ eine neue Polarstation eingerichtet werden.
Laut Qiu Tanzhou sollen gleichzeitig mit dem Bau der neuen Station die Verkehrs- und Telekommunikations-Infrastruktur der bestehenden Stationen ausgebaut bzw. vervollkommnet werden. Das gleiche treffe auf die Sicherheits- und Datenübermittlungssysteme zu.
Darüber hinaus ist für das nächste Jahrfünft (2011-2015) geplant, mit dem Bau einer Flotte von Polarforschungsschiffen zu beginnen, so Qiu Tanzshou.
China weitet seit mehreren Jahren seine Polarforschungen aus. Neben drei Antarktis-Stationen hat das Land die Arktis-Station „Huanghe“ auf dem norwegischen Archipel Spitzbergen. Für Forschungszwecke wird auch der modern ausgerüstete chinesische Eisbrecher „Xuelong“ („Schneedrachen“) eingesetzt, der am 20. September von der vierten chinesischen Arktis-Expedition zurückgekehrt ist.

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