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30. April 2013 / PolarNEWS

– 2013 – 04 Bakterien-, Meteoritenfund, CN-Polarstation, Schiffsunglück

01.04.2013 : [-r, RU] Antarktis-See: Bakterienfund entpuppt sich als Schmutz

Von wegen Sensation: Russische Forscher hatten in der vergangenen Woche berichtet, eine neue Bakterienart im Wostoksee in der Antarktis entdeckt zu haben. Nun müssen sie sich korrigieren.
Nach einem angeblichen Sensationsfund in der Antarktis haben russische Forscher die Behauptung zurückgenommen, wonach eine neue Bakterienart entdeckt wurde. Der Direktor des Genetiklabors des Instituts für Atomphysik in St. Petersburg, Wladimir Korolew, sagte am Samstag, bei den im Wostoksee entdeckten Substanzen handele es sich um Schadstoffpartikel. Am Donnerstag hatte ein Forscher des Instituts, Sergej Bulat, verkündet, sein Team habe eine Bakterienart entdeckt, deren DNA sich in keiner Datenbank finde.

01.04.2013 : [-r, BE] Forscher finden in Antarktis 18 Kilo schweren Meteorit

Im Osten der Antarktis hat ein belgisch-japanisches Team einen 18 Kilogramm schweren Meteoriten entdeckt. Laut Angaben der Wissenschaftler handelte es sich um den grössten derartigen Fund seit einem Vierteljahrhundert in der Gegend. Mittels Analysen wollen sie jetzt feststellen, woher der Brocken aus dem All kam.
Gefunden wurde der Meteorit bereits am 28. Jänner im Zuge einer 40-tägigen Expedition von einer achtköpfigen Crew in einer Höhe von 2.900 Metern auf dem sogenannten Nansen-Eisfeld, 140 Kilometer südlich der von Belgien betriebenen „Princess Elisabeth Antarctica“-Forschungsstation. Die Entdeckung haben die Forscher aber erst vor wenig Tagen publik gemacht.
„Der Fund dieses Meteoriten kam für uns recht unerwartet, nicht nur aufgrund seines Gewichts, sondern weil derart grosse Meteoriten normalerweise nicht in der Antarktis zu finden sind“, sagte der Geologe Vinciane Debaille von der Université Libre de Bruxelles, der den belgischen Teil des Expeditionsteams anführte. „Das ist der grösste Meteorit, der seit 25 Jahren in der Ost-Antarktis gefunden wurde.“ Ersten Anaylsen zufolge handelt es sich bei dem Brocken um einen sogenannten Chondriten . Diese bilden die mit Abstand häufigste Klasse (86 Prozent) der auf der Erde gefundenen Meteoritenteile.
Insgesamt habe man im Zuge der Expedition nicht weniger als 425 Meteoriten mit einem Gesamtgewicht von 75 Kilogramm gefunden, berichteten die Wissenschaftler vor wenigen Tagen in einer Presseaussendung.

01.04.2013 : [-r, DE] Forscherin sammelt Meeresschwämme

Mit einem schwimmenden Hightech-Labor auf eisiger Expedition in der Antarktis: Biologin Dorte Janussen (54) und ihr Assistent, Meeresbiologie-Student Daniel Kersken (25), und schippern zurzeit an Bord der „Polarstern“ durch die Eiseskälte am Südpol.

03.04.2013 : [-i] Die kälteste Reise der Welt

Am vergangenen Donnerstag sind die fünf Abenteurer aufgebrochen, um als Erste den Kontinent im antarktischen Winter zu durchqueren. -ABER Reinhold Messner meint: „ Diese Expedition interessiert kaum jemanden“
Diese Antarktisdurchquerungen, die in allen Variationen gemacht werden sind nicht mehr so spektakulär wie die erste Durchquerung vor über 50 Jahren.

03.04.2013 : [-u, CN] China baut zwei Forschungsstationen auf der Antarktis

China plant den Bau von zwei neuen Forschungsstationen in der Antarktis bis zum Jahr 2015. Ein Expeditionsteam führt bereits Inspektionen vor Ort durch, wie die staatliche Meeresbehörde am Donnerstag mitteilte.
Zwischen den bestehenden Stationen Zhongshan und Kunlun soll es eine Sommerstation geben, die von Dezember bis März zur Versorgung und logistischer Unterstützung genutzt werden soll, teilte die chinesische staatliche Meeresbehörde mit.
Die Station wird verwendet, um in der Antarktis Geologie, Gletscher, Erdmagnetismus und atmosphärische Wissenschaft zu erforschen.
Eine weitere Station soll bis zum Jahr 2015 in Victoria Land in der Antarktis gebaut und mehrere Jahre genutzt werden. Die Station ermögliche es den Forschern multidisziplinäre Forschung in Ökologie und Fernerkundung von Satelliten zu betreiben, hiess es weiter.
China hat auf der Antarktis derzeit drei antarktische Forschungsstationen: Great Wall, Zhongshan und Kunlun.

08.05.2013 : [-s, NL] Schmelzwasser kühlt die Antarktis

Die Erderwärmung lässt das Eis vor der Küste der Antarktis wachsen. Für dieses verblüffende Phänomen haben niederländische Forscher jetzt eine Erklärung gefunden: Schmelzendes Schelfeis trennt das Meereis vom warmem Meerwasser.

29.04.2013 : [-h, CN] Chinesischer Trawler vor Antarktisküste gesunken

Nach tagelangem Brand ist der chinesische Fischtrawler “Kai Xin” vor der Küste der Antarktischen Halbinsel gesunken. Die 97 Besatzungsmitglieder sind in Sicherheit. Fraglich ist, was mit dem Treibstoff an Bord geschehen ist – ein Schiff dieser Grösse kann bis zu 500 Tonnen mit sich führen.  Das Schiff liege in rund tausend Metern Tiefe auf dem Grund der Bransfieldstrasse am Nordende der Antarktischen Halbinsel, bestätigte die chilenische Marine.

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