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1. Januar 2000 / PolarNEWS

Esperanza AR

u-espera351Esperanza
Koordinaten : 63°24’S- 56°59’W
Betriebszeit : 14.Jan.1952 bis heute
Hope Bay, Trinity Island ursprünglich 6 Hütten für 25 Personen, auf Fels 25m.ü.M, und 30m von der Küste entfernt,  IGY und IQSY Station,  Ostküste Antarktische Halbinsel
nächste Station Lieutenant Juan Ruperto Elichilibehety 1.5km, nächster Hafen Ushuaia 1100km
Max. 90 Personen im Sommer und durchschnittlich 55 im Winter, die Station hat 43 Gebäude
Maximaltemperatur 11.3°C – Minimaltemperatur -23.9°C
Gegend mit starkem Nordwest-Wind um 200km/h

Die Bucht am Antarctic Sound wurde von der Nordenskjöld-Expedition zur Erinnerung daran benannt, dass drei ihrer Teilnehmer (Andersson, Grunden und Duse) dort den Winter des Jahres 1903 verbrachten. Die kleine Steinhütte, die sie damals errichteten, ist bis heute erhalten.

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Die an der Nordwestseite von etwa 15 m hohen Eiswänden begrenzte Bucht wird vom 520 m hohen  Mount Flora (63°25’S, 57°01 ‚W) überragt, der von Gunnar Andersson, dem stellvertretenden Expeditionsleiter der Nordenskjöld- Expedition, benannt wurde, weil er zahlreiche Pflanzenfossilien aus dem Jura birgt.

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Unweit der Überwinterungshütte von 1903 errichteten die Briten 1945 eine meteorologische Station, die 1964 aufgegeben wurde. Im Januar 1952 baute die argentinische Armee in Hope Bay die Station Esperanza, die bis heute genutzt wird. Sie beherbergt normalerweise 42 Überwinterer, im Sommer finden dort mehr als 60 Personen Unterkunft. In Esperanza leben auch Familienangehörige des Betriebspersonals.

Es gibt eine Schule, eine Kapelle, eine Rundfunkstation und ein kleines Hospital. Dort wurde auch der erste Antarktiker geboren: Am 7.Januar 1978 brachte Silvia Morello de Pairna, die Frau des Hauptmanns Jorge Pairna, ihren Sohn Emilio Marcos zur Welt.

Der Kurzwellensender Areangel San Gabriel ist neben dem American Forces Antarctic Network (UKW, Kabel) in McMurdo die einzige Rundfunkstation in der Antarktis.

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Esperanza war neben der australischen Forschungsbasis Mawson eine der letzten, die Schlittenhunde hielten. Die Tiere wurden vor allem bei geologischen Sommerexpeditionen eingesetzt. Als 1992 ihre Haltung untersagt wurde, brachte man sie nach Feuer-
land.
Südlich von Esperanza befindet sich eine der grössten Adeliepinguinkolonien der Antarktis, ausserdem brüten dort Eselspinguine.

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