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1. Januar 2000 / Polar-Journal

IAGO – Interaction Atmosphere Glace Ocean

q-iago991Iq-iago-bAGO Interaction Atmosphere Glace Ocean : Es ist ein amerikanisch- französisches Gemeinschaftsprojekt ui den katabatischen Winden in der Antarktis. Die Tests werden vor Ort am Boden furchgeführt, aber auch mittels Computer-Simulationen.

Eine Bedeutung bekommt dabei die Fragestellung, ob sich eine Verbindung zwischen katabatischen Winden und der Stärke eines zirkumpolaren Wirbels in der mittleren Troposphäre nachweisen lässt. Die Erfassung der Variabilität katabatischer Winde im Winter wird ausgehend von Beobachtungsdaten automatischer und bemannter Wetterstationen durchgeführt.

Man weiss, dass sie vor allem im Winter aktiv sind und dass sie beängstigende Geschwindigkeiten  erreichen können, wenn sie sich der Küste wegen der Steilheit der Hänge nähern, während in der Mitte des Kontinents sie sich relariv moderat verhalten.  Die Wissenschaftler denken sich, dass diese Fallwinde die Bildung von Meereis rund um die Küste verzögern, oder bei solchen Geschwindigkeiten ganz verhindern. Die Winde könnten das Eis weg schieben und so blieben einige Strecken der Küstengewässer  eisfrei.

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Der katabische Wind ist ein Fallwind der weltweit vorkommt (Bora, Mistral etc.). Seine stärkste Ausprägung findet man  in der Antarktis mit Windgeschwindigkeiten weit über 300 km/h. Durch die Abkühlung über einer Eisfläche verdichtet sich die Luft, als Druckausgleich zur wärmeren Umgebung entsteht dann der Fallwind.

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