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1. Januar 2000 / PolarNEWS

Jean Baptiste Charcot

Jean Baptiste Charcot wurde am 15. Juli 1867 in Neuilly-sur-Seine geboren und war Forscher und Arzt von Beruf.

Er wurde Leiter einer Nervenklinik. Die Liebe zur See führte zur Ableistung des Wehrdienstes auf dem Linienschiff „Bouvet“.

  • 1899 rüstet er mit eigenen Mitteln einen Schoner aus:
  • 1901 Expedition bei den Shetlands, Hebriden, Färöer
  • 1902 bei Island und Jan Mayen
  • 1903 15. Januar Kiellegung der „Le Français“
  • 1903 August: Ausreise zur Antarktis: Graham Land
  • 1908-10 Westseite Graham Land mit der neuerbauten „Le Pourquoi-Pas ?“ (Dreimastbark mit 449 Tonnen, 42,5 m Länge; Hilfsmaschine 450 PS). Nach Rückkehr übernimmt Charcot die Leitung eines „Maritimen Forschungslaboratoriums“ zu Neuilly
  • 1911 englischer Kanal
  • 1912 Ostatlantik, Island und Jan Mayen
  • 1913 Gewässer westlich Spaniens und Island,  sowie in der Nordsee
  • 1920 Biskaya und im Kanal
  • 1921 bei Rockall und im Kanal
  • 1922 im Kanal, Nordatlantik und Färöer
  • 1923 Ostatlantik und westliches Mittelmeer bis Sizilien
  • 1924 im Kanal, der Irlandsee und den Färöer
  • 1925 und 1926 nach Island, Jan Mayen und Ostgrönland
  • 1927 und 1930 Nord- und Ostsee
  • 1928 und 1929 Ostgrönland, Jan Mayen, Atlantik westlich Spaniens
  • 1930 Ostatlantik
  • 1931 vorbereitende Fahrt“ nach Scoresby-Sund zur Errichtung der französischen Überwinterungsstation im Rahmen des 2. Internationalen Polarjahres 1932-1933
  • 1932 und 1933 Absetzen und Wiederaufnahme der französischen Polarjahr-Expedition
  • 1934 erneut Scoresby-Sund und Angmagssalik, wo frz. Expedition abgesetzt wurde
  • 1935 Rückholung  dieser Expedition
  • 1936 Charcots geplante letzte Reise. Scoresby-Sund und Angmagssalik (9. Grönlandreise, 27. Expedition der „Le Pour-quoi Pas ?“). Rückholung der frz. Durchquerungsexpedition. Nach Zwischenaufenthalt anlässlich der Rückreise in Reykjavik/Island am 16. September 1936, 5.30 h strandet das Schiff im schweren Südweststurm.Dort ist Charcot ums Leben gekommen.

Im Jahre 1903 wurde er Leiter der französischen Antarktisexpedition. Diese Expedition mit dem Schiff „Français“ dauerte zwei Jahre. Er errichtete eine Station auf der Wandel Insel, an der Westküste der antarktischen Halbinsel, wo er auch einmal überwinterte. Dabei machte er Aufnahmen vom Palmer Archipel und der Loubet-Küste.

Seine zweite Antarktisexpedition führte er von 1908 bis 1910 mit dem Schiff „Pourquoi-Pas ?“ durch. Er machte wissenschaftliche Forschungen in der Bellingshausen- und Amundsen-Sea, sowie im Palmer Archipel. Dabei entdeckte er auch das Loubet Land und die Marguerite Bay, sowie die nach ihm benannte Charcot-Insel. Er überwinterte auf der Petermann Insel, auf der Westseite der antarktischen Halbinsel. 

Danach forschte er in der Arktis, so machte er von 1925 bis 1936 meereskundliche Fahrten um Grönland und den Spitzbergen. Jean Baptiste Charcot kam 1936 bei einem Schiffsunglück am 16. September 1936, vor Island ums Leben.

 

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