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1. Januar 2000 / PolarNEWS

Operation Reindeer 1972

Ein ungewöhnlicher Auftrag für die H.M.S. ENDURANCE war in der Saison 1971/72 der Fang von Rentieren für Chile auf South Georgia. Vor 50 Jahren waren auf South Georgia Rentiere aus Norwegen eingeführt worden, um die Frischfleischversorgung der von dieser Insel aus operierenden Walfänger zu sichern. Inzwischen haben sich die Herden auf etwa 14000 Tiere vermehrt. Chile wünschte, auf der Insel Navarino eine Herde anzusiedeln für eine Verbesserung der Frischfleischversorgung der 200 Insulaner. Der H.M.S. ENDURANCE fiel die Aufgabe des Fanges und der Übersiedlung der Tiere zu. Etwa 6 Rentiere mit Jungen wurden zwischen dem 16. und 20. Dezember 1971 mit Hilfe des Hubschraubers gefangen, weil die Tiere im Kreise liefen wenn der Hubschrauber über ihnen schwebte. Es war dann relativ leicht, die Tiere in Netzen zu fangen oder sie zu betäuben und auf das Schiff zu bringen, wo man entsprechende Einrichtungen geschaffen hatte. Während der 1300-Meilen-Reise von South Georgia nach der Insel Navarino wachten vier Männer um das Wohl der Tiere:  1. Lt. W. (Bill) Turner 2. Lt. A. (Tony) Turnbull  3. Sgt. Major R. (Robert) Barne  4. A. (Alan) Blackburn. Robert Barne verfügte bereits über grosse Erfahrungen durch seine Teilnahme an Rettungsmassnahmen in Kenia, die bei einer Überschwemmung notwendig geworden waren.

m-gb72reindeer

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